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Die versteckten Kosten einer mobilen App: Warum viele KMU eine PWA brauchen

Native Apps sind teuer – nicht nur in der Entwicklung, sondern auch durch laufende Gebühren und Wartung. Erfahren Sie, warum Progressive Web Apps (PWAs) für kleine und mittlere Unternehmen oft die bessere Wahl sind und wie Sie mit einer PWA Kosten sparen können, ohne auf Nutzererlebnis zu verzichten.

Die versteckten Kosten einer mobilen App: Warum viele KMUs eine PWA brauchen

Es ist ein klassisches Dilemma für kleine und mittlere Unternehmen: Die Kunden erwarten eine mobile Lösung – sei es für Bestellungen, Buchungen oder den Zugriff auf Dienstleistungen. Doch die Entwicklung einer nativen App für iOS und Android schreckt viele ab, und das zu Recht. Denn die sichtbaren Entwicklungskosten sind oft nur die Spitze des Eisbergs. Was folgt, sind laufende Gebühren, aufwendige Wartung und ein nicht zu unterschätzender administrativ-technischer Aufwand, der viele KMUs überfordert.

Dabei gibt es eine Alternative, die in den letzten Jahren immer ausgereifter geworden ist: Progressive Web Apps (PWAs). Sie kombinieren die Vorteile einer mobilen App mit der Einfachheit einer Website – und das oft zu einem Bruchteil der Kosten. Doch warum entscheiden sich trotzdem so viele Unternehmen für den teuren Weg der nativen App? Die Antwort liegt meist in Unwissenheit über die versteckten Kosten, die erst nach der Veröffentlichung einer App sichtbar werden.

In diesem Artikel beleuchten wir, welche Posten den Betrieb einer nativen App tatsächlich teuer machen, warum eine PWA hier oft die wirtschaftlichere Lösung ist und für welche Unternehmen sich welcher Ansatz wirklich lohnt.


Die Illusion der „einmaligen“ App-Entwicklungskosten

Wenn ein KMU sich für eine mobile App entscheidet, steht zunächst die Entwicklung im Fokus. Die Preise variieren stark – je nach Komplexität, Design und den gewünschten Funktionen. Für eine einfache App mit Grundfunktionen wie Login, Produktkatalog und Bestellfunktion müssen Unternehmen in Deutschland mit 20.000 bis 50.000 Euro rechnen. Komplexere Lösungen mit individuellen Features, Backend-Anbindung oder Offline-Funktionalität können schnell 100.000 Euro und mehr kosten.

Doch hier beginnt das Problem: Viele Unternehmen gehen davon aus, dass nach der Veröffentlichung die größten Ausgaben erledigt sind. Die Realität sieht anders aus.

1. Doppelte Entwicklung für iOS und Android

Eine native App muss für jedes Betriebssystem separat entwickelt werden – einmal in Swift für iOS und einmal in Kotlin oder Java für Android. Das bedeutet nicht nur höhere initiale Kosten, sondern auch, dass jede Änderung, jedes Update und jeder Bugfix doppelt umgesetzt werden muss. Selbst wenn Sie Cross-Platform-Frameworks wie Flutter oder React Native nutzen, bleibt der Aufwand für Tests und Anpassungen an die jeweiligen App-Stores beträchtlich.

Bei einer PWA entfällt dieses Problem: Sie wird einmal entwickelt und läuft auf allen Geräten – ob Smartphone, Tablet oder Desktop. Updates werden zentral auf dem Server vorgenommen, und die Nutzer erhalten automatisch die neueste Version, ohne manuell updaten zu müssen.

2. Die unterschätzten App-Store-Gebühren

Sobald die App live ist, kommen die laufenden Kosten ins Spiel. Sowohl der Apple App Store als auch der Google Play Store verlangen Gebühren – und die sind nicht ohne.

  • Apple nimmt 30 % des Umsatzes für In-App-Käufe, Abonnements und digitale Güter. Für kleine Unternehmen mit weniger als 1 Million US-Dollar Jahresumsatz gibt es zwar ein reduziertes Programm mit 15 %, doch selbst das schmälert die Margen erheblich.
  • Google hat ähnliche Konditionen, wobei die Gebühren je nach Kategorie variieren können.

Hinzu kommen jährliche Entwicklergebühren: 99 US-Dollar für Apple und 25 US-Dollar für Google. Klingt überschaubar – doch wenn Sie bedenken, dass eine PWA keine Store-Gebühren hat und Transaktionen direkt über die eigene Website abgewickelt werden können, summiert sich das über die Jahre zu einem erheblichen Kostenvorteil.

3. Wartung und Updates: Der unsichtbare Kostenfresser

Eine App ist kein statisches Produkt. Betriebssysteme werden aktualisiert, Sicherheitslücken müssen geschlossen werden, und Nutzer erwarten neue Funktionen. Laut einer Studie von Clutch geben Unternehmen durchschnittlich 15–20 % der ursprünglichen Entwicklungskosten pro Jahr für Wartung und Updates aus. Bei einer 50.000-Euro-App sind das 7.500 bis 10.000 Euro jährlich – und das nur, um den Status quo zu halten.

Bei einer PWA entfallen viele dieser Kosten, weil:

  • Keine Store-Einreichungen nötig sind (keine Wartezeiten, keine Ablehnungen wegen Richtlinienverstößen).
  • Updates sofort live gehen, ohne dass Nutzer sie manuell herunterladen müssen.
  • Sicherheitsupdates zentral auf dem Server durchgeführt werden können.

4. Nutzerakquise: Der Kampf um Sichtbarkeit

Ein oft übersehener Kostenfaktor ist die Nutzergewinnung. Eine App im Store zu haben, bedeutet nicht automatisch, dass sie auch gefunden wird. Die Konkurrenz ist riesig – allein im Google Play Store gibt es über 3 Millionen Apps. Um sichtbar zu bleiben, müssen Unternehmen in App Store Optimization (ASO) und bezahlte Kampagnen investieren.

Eine PWA hingegen ist suchmaschinenoptimiert und kann wie eine normale Website über Google & Co. gefunden werden. Das spart nicht nur Werbekosten, sondern erhöht auch die organische Reichweite – ein entscheidender Vorteil für KMUs mit begrenztem Marketingbudget.


Warum eine PWA für viele KMUs die bessere Wahl ist

Progressive Web Apps sind keine neue Technologie, aber sie werden oft unterschätzt. Dabei bieten sie für kleine und mittlere Unternehmen eine Reihe von Vorteilen, die native Apps kaum liefern können – vor allem in puncto Kostenersparnis, Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit.

1. Einmal entwickeln, überall nutzen

Wie bereits erwähnt, wird eine PWA plattformunabhängig entwickelt. Das bedeutet:

  • Keine doppelten Entwicklungskosten für iOS und Android.
  • Keine separaten Updates für verschiedene Betriebssysteme.
  • Ein einheitliches Nutzererlebnis auf allen Geräten.

Für ein KMU, das vielleicht nur ein begrenztes Budget für digitale Lösungen hat, ist das ein enormer Vorteil. Statt 50.000 Euro für zwei native Apps auszugeben, können Sie eine hochwertige PWA für 20.000 bis 30.000 Euro entwickeln – mit ähnlichem Funktionsumfang.

2. Keine Store-Abhängigkeit – mehr Kontrolle, weniger Kosten

Der größte Kostentreiber bei nativen Apps sind die Store-Gebühren und -richtlinien. Apple und Google diktieren nicht nur, wie viel Prozent sie vom Umsatz behalten, sondern auch, welche Funktionen erlaubt sind und wie die App auszusehen hat. Eine PWA umgeht diese Hürden komplett:

  • Keine 30 %-Provision auf Verkäufe.
  • Keine Ablehnung wegen vermeintlicher Richtlinienverstöße.
  • Direkter Kundenkontakt ohne Zwischenhändler.

Besonders für Unternehmen, die Abonnements, digitale Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist das ein Game-Changer. Statt jeden Euro mit den Tech-Giganten zu teilen, bleibt die gesamte Marge in Ihrem Unternehmen.

3. Geringere Wartungskosten, höhere Flexibilität

Da eine PWA im Grunde eine erweiterte Website ist, profitiert sie von den gleichen Wartungsvorteilen:

  • Keine manuellen Updates für Nutzer – Änderungen sind sofort sichtbar.
  • Einfache Skalierung – neue Funktionen können schnell und ohne Store-Freigabe hinzugefügt werden.
  • Weniger Sicherheitsrisiken, da keine lokalen App-Daten auf dem Gerät gespeichert werden müssen.

Für ein KMU, das vielleicht keine eigene IT-Abteilung hat, bedeutet das weniger Aufwand und mehr Zeit, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

4. Bessere Auffindbarkeit und Nutzerbindung

Eine der größten Stärken einer PWA ist ihre Suchmaschinenfreundlichkeit. Während native Apps nur über die Stores gefunden werden können, ist eine PWA indexierbar wie eine normale Website. Das bedeutet:

  • Höhere organische Reichweite durch SEO.
  • Einfache Verlinkung in Social Media, E-Mails oder Werbekampagnen.
  • Keine Installationshürde – Nutzer können die PWA direkt über den Browser nutzen, ohne Speicherplatz zu verbrauchen.

Studien zeigen, dass bis zu 20 % der Nutzer eine App nach dem ersten Download wieder löschen, weil sie zu viel Speicherplatz beansprucht oder zu langsam lädt. Eine PWA umgeht dieses Problem, da sie keine Installation erfordert und trotzdem wie eine App funktioniert – inklusive Offline-Modus und Push-Benachrichtigungen.


Für wen lohnt sich trotzdem eine native App?

Natürlich gibt es Szenarien, in denen eine native App die bessere Wahl ist. Das gilt vor allem für Unternehmen, die:

  • Hohe Performance benötigen (z. B. komplexe Spiele oder AR-Anwendungen).
  • Spezielle Hardware-Funktionen nutzen müssen (z. B. Bluetooth, NFC oder Hintergrundprozesse).
  • Eine starke Markenpräsenz in den App-Stores aufbauen wollen (z. B. große E-Commerce-Plattformen wie Zalando oder Lieferando).

Für die überwiegende Mehrheit der KMUs – insbesondere im Handel, Handwerk, Gastronomie oder Dienstleistungssektor – ist eine PWA jedoch die kostengünstigere, flexiblere und zukunftssichere Lösung.


Fazit: Sparen Sie sich die versteckten Kosten – setzen Sie auf eine PWA

Die Entscheidung zwischen einer nativen App und einer Progressive Web App ist keine Frage der Technologie, sondern der Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit. Während native Apps für große Konzerne mit tiefen Taschen und speziellen Anforderungen sinnvoll sein können, sind sie für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen schlicht zu teuer, zu unflexibel und zu wartungsintensiv.

Eine PWA bietet dagegen: ✅ Deutlich geringere Entwicklungskosten (bis zu 50 % Ersparnis). ✅ Keine laufenden Store-Gebühren – mehr Marge für Ihr Unternehmen. ✅ Einfache Wartung und Updates ohne manuelle Nutzeraktionen. ✅ Bessere Auffindbarkeit durch SEO und direkte Verlinkung. ✅ Keine Installationshürde – Nutzer können sofort loslegen.

Wenn Sie also eine mobile Lösung für Ihr KMU planen, sollten Sie sich ernsthaft fragen: Brauchen wir wirklich eine App – oder reicht eine PWA, die dasselbe kann, aber zu einem Bruchteil der Kosten?


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